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29. September 2026 um 18:22 Uhr als Antwort auf: Dynamische Stromtarife: macht das jemand mit Wallbox oder Speicher? #236
Dirk Sander
TeilnehmerZähler und Anmeldung laufen über den Messstellenbetreiber bzw. den Elektrofachbetrieb. Rechne mit realistischen Zahlen, wann du tatsächlich lädst. Der Tarif bringt nur was, wenn du Verbrauch verschieben kannst.
22. September 2026 um 22:15 Uhr als Antwort auf: Außenstrahler mit Bewegungsmelder geht nachts ständig an #231Dirk Sander
TeilnehmerMeist hilft: Empfindlichkeit runter, Erfassungswinkel einschränken, Dämmerungswert und Nachlaufzeit anpassen. Bei vielen Geräten sind die kleinen Einstellräder außen am Sensor zugänglich. Alles, wofür man das Gehäuse öffnen muss, bitte nicht selbst machen, da ruft man den Elektriker. Beim Stromverbrauch ist es mit LED kaum der Rede wert.
16. September 2026 um 18:55 Uhr als Antwort auf: Zählerschrank im Neubau: bitte Reserve einplanen #228Dirk Sander
TeilnehmerFaustregel von mir: In jeder Reihe etwa ein Viertel der Plätze frei lassen. Das ist aber keine Norm, bitte mit eurem Betrieb besprechen.
6. September 2026 um 12:03 Uhr als Antwort auf: Gartenhaus 35 Meter vom Haus: Strom und Licht, was ist üblich? #217Dirk Sander
TeilnehmerÜblich ist ein Erdkabel mit Warnband vom Haus zu einer kleinen Verteilung im Gartenhaus, mit eigenem Fehlerstromschutz. Querschnitt und Absicherung hängen von Länge und Last ab, das berechnet die Elektrofachkraft. Verlegen und Anschließen darf nur sie. Für euch wichtig: Den Graben kann oft der Gartenbauer vorbereiten, aber nur nach Absprache mit dem Elektriker, damit es zur Planung passt. Preislich liegt das bei 35 m eher im vierstelligen Bereich.
26. August 2026 um 21:36 Uhr als Antwort auf: Wallbox im Carport, Zuleitung 22 Meter: Preis normal? #213Dirk Sander
TeilnehmerFür 22 Meter mit Erdkabel, Graben, Fehlerstromschutz und Anmeldung ist das im üblichen Rahmen, je nach Aufwand kann es auch drüber liegen. Wallboxen bis 11 kW müssen dem Netzbetreiber gemeldet werden, darüber braucht man eine Genehmigung. Das erledigt der Elektrofachbetrieb für dich. Sprich ihn auch auf Lastmanagement an, falls später mehr dazukommt, zum Beispiel eine Wärmepumpe.
Dirk Sander
TeilnehmerRechnet mit realistischen Zahlen und nicht mit den Prospektwerten. Zu den technischen Dingen: Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister, Auslegung des Wechselrichters, Zählerschrank mit Platz für das Messkonzept und Überspannungsschutz, das alles gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Und plant im Zählerschrank Platz für Erweiterungen, falls später Wallbox oder Wärmepumpe kommen.
7. August 2026 um 21:25 Uhr als Antwort auf: Angebote für die Elektroinstallation: 14.000 bis 23.000 Euro, woher die Spanne? #203Dirk Sander
TeilnehmerVergleichbar werden die Angebote nur über ein gemeinsames Leistungsverzeichnis: Anzahl Steckdosen, Schalter und Lichtauslässe je Raum, Schalterprogramm, Zählerschrank mit wie vielen Feldern, Unterverteilungen, Netzwerkverkabelung, Vorbereitung für Wallbox und PV, Außenanschlüsse, Rauchmelder, Prüfung und Dokumentation. Wenn einer ohne Aufstellung einen Pauschalpreis nennt, würde ich nachhaken, was drin ist. Betriebe findet man über die Innung, über Bauleitung und Nachbarn. Ob der Betrieb beim Netzbetreiber im Installateurverzeichnis eingetragen ist, darf man ruhig fragen.
Dirk Sander
TeilnehmerIm Bestand ist Funk meist der vernünftigere Weg, weil du keine Wände aufstemmen musst. Thermostate und Sensoren sind ohnehin Batterie und Funk. Alles, was in die Unterputzdose oder an die Netzspannung geht, also Rollladenaktoren, Lichtschalter und Dimmer, bitte vom Elektriker einbauen lassen, auch wenn es im Netz tausend Videos dazu gibt. Er sieht gleich, ob die Dosen tief genug sind und ob alles richtig abgesichert ist.
29. Juli 2026 um 12:19 Uhr als Antwort auf: Altbau von 1962: Elektrik komplett neu oder reicht eine Prüfung? #196Dirk Sander
TeilnehmerJe nach Hausgröße bei uns hier irgendwo zwischen 200 und 500 Euro. Machen darf das nur eine Elektrofachkraft mit entsprechenden Messgeräten. In der Schweiz gelten andere Regeln, da müsstest du vor Ort bei einem Kontrolleur nachfragen.
27. Juli 2026 um 22:14 Uhr als Antwort auf: Altbau von 1962: Elektrik komplett neu oder reicht eine Prüfung? #193Dirk Sander
TeilnehmerAus der Ferne kann ich das nicht beurteilen, aber „läuft“ heißt nicht „sicher“. In dem Alter fehlen oft ein Fehlerstromschutz, durchgehende Schutzleiter und ausreichende Querschnitte für heutige Geräte. Lass eine Elektrofachkraft den Bestand prüfen und ein Protokoll schreiben. Dann weißt du, was dringend ist und was warten kann. Oft reicht eine Teilerneuerung, zum Beispiel neuer Zählerschrank mit Verteilung und dazu Küche und Bad, der Rest später.
Dirk Sander
TeilnehmerDirk, Elektromeister aus der Nähe von Bad Münder. Kleiner Betrieb mit vier Leuten, hauptsächlich Neubau und Sanierung hier in der Gegend. Ich erkläre gern, was ich aus der Praxis weiß, ohne Werbung. Aufträge über das Forum nehme ich nicht an, dafür gibt's den normalen Weg.
Dirk Sander
TeilnehmerFrank, die Rohre kosten pro Meter ein paar Euro, bei einem Neubau über alles vielleicht 150 bis 300 Euro. Eine nachträgliche Kernbohrung durch die Bodenplatte kostet ein Vielfaches.
Dirk Sander
TeilnehmerDas sind schon gute Punkte. Ich würde zusätzlich ein Leerrohr vom Zählerschrank zur Garage oder zum Carport für eine spätere Wallbox einplanen, auch wenn ihr kein E-Auto habt. Dazu eins vom Technikraum aufs Dach für eine mögliche PV-Anlage, eins zur Terrasse für Licht und Steckdose, eins in den Garten bis zur Grundstücksgrenze und eins für Netzwerk zwischen den Etagen. Leerrohre kosten im Rohbau fast nichts, nachträglich ist es teuer und nervig. Das Einziehen der Leitungen später macht die Elektrofachkraft, die Rohre sind nur die Vorsorge.
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